Kameraeinstellungen

Kameraeinstellung Zeitautomatik (AV)

Wahlrad an der Canon 80d

Welche Kameraeinstellungen für Anfänger oder Fortgeschrittene?

Vor allem Anfänger wissen nicht recht, wie sie diesen Effekt erzeugen können. Es gibt verschiedene Einstellungen in der Kamera, die das Bokeh beeinflussen.

Zum einen entsteht mit großen Kamerasensoren ein besserer Unschärfebereich. Mit kleineren Sensoren erschafft man kaum einen solchen Effekt, außer es handelt sich um Nahaufnahmen. Zum weiteren taugen Teleobjektive für mehr Bokeh Möglichkeiten als Weitwinkelobjektive. Dabei ist es wichtigt eine normale Brennweite zu erreichen und leichte, genau wie starke Teleeinstellungen zu besitzen. Wie schon oben erwähnt erzeugt man mit lichtstarken Objektiven, eingestellt mit einer offenen Blende, zudem schneller einen Unschärfebereich.

Ein weiterer Punkt ist der Abstand vom Hauptmotiv zum Hintergrund. Erhöht man diesen, so verstärkt man die Hintergrundunschärfe. Auch der Schritt näher mit der Kamera ans Hauptmotiv erhöht die Unschärfe. Doch auch die passende Umgebung trägt zu einem gelungenen Foto bei. Sucht man sich schon vorher einen Ort aus, bei welchem Lichtquellen im Hintergrund gegeben sind, wie Sonnenstrahlen oder Lichterketten, hat man schon die erste Hürde erreicht. Durch Bäume oder Sträucher im Vordergrund, durch welche das Licht gebrochen wird, werden interessante Formen auf natürliche Weise erzeugt.

Auch im Vordergrund kann geeignetes Bokeh Potential liegen. Auch der Vordergrund kann unscharf gehalten werden, wobei der Hintergrund scharf sein kann. Das stärkste zu erreichende Bokeh erzeugt ein Fotograf mit einer Vollformatkamera, einem starken Teleobjektiv und einer Offenblende. Anfänger sollten es erst einmal mit der Blendeneinstellung AV versuchen, dem Modus Zeitautomatik. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um die automatische Hilfe, bei der nicht viele extra Einstellungen vorgenommen werden müssen. Man legt selber die Blende fest und die Kamera errechnet automatisch die passende Belichtungszeit. Das ist vor allem für Anfänger eine große Hilfe. Anders sieht es aus bei der Einstellung M, die eher für Fortgeschrittene oder Profis geeignet ist. Hier handelt es sich um eine manuelle Kamerafunktion der Blende, bei der man die Werte selbst einstellt. Es sollte eine große Blende, das heißt, eine kleine Blendenzahl (f2.0 verwendet werden. Bei ganz geöffneter Blende bieten viele Objektive nicht ihre bestmögliche Leistung. Daher sollte man nicht die kleinste Blendenzahl verwenden.

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